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19.05.2017

Rekordergebnis bei Übernachtungen und Gästeankünften

Bei der Frühjahrsmarketingsitzung des Tourismusverbandes Franken in Coburg wurde Rückschau auf die Ergebnisse des vergangenen Tourismusjahres gehalten. Es konnte sowohl bei den Übernachtungen als auch bei den Gästeankünften ein Rekordergebnis vermeldet werden. In diesen positiven Trend reihte sich auch das „Liebliches Taubertal“ ein. Erörtert wurden darüber hinaus die im Jahr 2017 vorgesehenen und für 2018 geplanten Maßnahmen.

In der Sitzung waren die 16 dem Verband angehörenden Landschaften vom Frankenwald bis zum Altmühltal vertreten, darunter auch das „Liebliche Taubertal“. Geschäftsführer Olaf Seifert belegte das Rekordergebnis 2017 mit einer Zahl von 23,75 Millionen Übernachtungen. „Mit diesem Ergebnis hat Franken mehr Übernachtungen als beispielsweise Rheinland-Pfalz mit 21,8 Millionen, Sachsen mit 18,75 Millionen oder Thüringen mit 9,78 Millionen aufzuweisen“, sagte der Franken-Geschäftsführer. Die Zahlen für Franken entsprechen einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 3,1 Prozent. Auch bei den Gästeankünften war dieser erfreuliche Zuspruch feststellbar.

„Wir freuen uns natürlich, dass auch die Ferienlandschaft ‚Liebliches Taubertal‘ zu diesem guten Ergebnis beitragen konnte“, sagt Geschäftsführer Jochen Müssig. Müssig hatte für das „Liebliche Taubertal“ an der Sitzung teilgenommen. Die Übernachtungszahlen im „Lieblichen Taubertal“ sind im vergangenen Geschäftsjahr auf stolze 1,87 Millionen, einschließlich Häuser unter zehn Betten, angestiegen. Dies ist gleichzusetzen mit einem Zuwachs von 2,2 Prozent.

Ergänzend wurde informiert, dass auch das Gästeaufkommen aus dem Ausland in Gesamt-Franken um zwei Prozent auf immerhin 3,23 Millionen Übernachtungen gestiegen ist. Die größte Gruppe der ausländischen Gäste kam aus den Niederlanden mit rund 466.000 Übernachtungen. Es folgten, allerdings mit einem deutlichen Abstand, die USA mit rund 270.000 Übernachtungen, Österreich mit 224.000 Übernachtungen vor Italien mit 190.000 Übernachtungen und der Schweiz mit 182.000 Übernachtungen. „Insgesamt sichert die Tourismuswirtschaft in Franken rund 150.000 Arbeitsplätze, und jeder 5. Gast kommt bereits aus dem Ausland“, fasste Olaf Seifert zusammen.

Zu diesem tollen Ergebnis verhalfen die fränkischen Kernkompetenzen, die im Fahrradfahren, Wandern, in der Kulinarik, Wellness und im Städtetourismus zu sehen sind. Hinzu kommen Jahresschwerpunktthemen, wie im vergangenen Jahr beispielsweise „500 Jahre Reinheitsgebot“. Auch hier befindet sich das „Liebliche Taubertal“ mit dem erfolgreichen Dachverband Franken in absoluter Synergie. Im Taubertal wird auf Fahrradfahren und Wandern, Kulinarik und das kulturelle Erlebnis in den Städten gesetzt.

Deutlich stellte der Verband auch noch einmal heraus, dass die Bewertungen durch den Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) und den Deutschen Wanderverband vor allem dann wertvoll sind, wenn die höchste Bewertungsstufe erreicht wird. Das „Liebliche Taubertal“ genießt damit auch in Gesamtfranken mit seinem Fünf-Sterne-Radweg „Der Klassiker“ von Rothenburg ob der Tauber bis Wertheim am Main ein Alleinstellungsmerkmal.

Das fränkische Rekordergebnis ist auch auf die Kampagne „Franken – Wein.Schöner.Land“ zurückzuführen. Diese Kampagne existiert nun zehn Jahre und ist im Marketingvergleich und den sich daraus ergebenden Bewertungen und Untersuchungen bereits auf den 2. Platz vorgerückt. Nur noch Rhein-Hessen kann auf einen höheren Bekanntheitsgrad verweisen. Die Mosel, die Südtiroler Weinstraße oder die Pfalz sind bereits auf die Plätze verwiesen. „Zurückzuführen ist dies, wie beim Fahrradfahren und Wandern, auf die Qualität und auch das in der fränkischen Weinwirtschaft zur Verfügung stehende Budget einschließlich des erforderlichen Personals“, erklärte Olaf Seifert.

Mit Optimismus wird deshalb auch in das Tourismusjahr 2017 gestartet. So zeigen die Zahlen des 1. Quartals bei den Gästeankünften erneut ein Wachstum um 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bei den Übernachtungszahlen ist allerdings das Rekordergebnis im Vergleich des Vorjahres noch nicht erreicht. Hier gibt es im ersten Quartal einen leichten Rückgang von 1,3 Prozent. Die Experten weisen allerdings darauf hin, dass in diesem Jahr Ostern erst in das 2. Quartal gefallen ist und diese Zahlen im Vergleich zum Vorjahr nicht eingerechnet sind. Zudem hat auch die schwierige Wetterlage zu keinem besseren Ergebnis verholfen. Und alle waren sich darin einig, dass der internationale Tourismus auch von der politischen Lage abhängig ist. Die vor zwei Wochen durch die USA ausgegebene Reisewarnung für Europa stellt deshalb eine weitere Herausforderung dar.

Zudem wurden die Maßnahmen für 2017 besprochen. So läuft bereits das Jahresthema „Reformation und Revolution“, für welches der Tourismusverband Franken eine eigenständige Broschüre und eine Landingpage erstellt hat. Das „Liebliche Taubertal“ hat sich ebenfalls in dieses Projekt eingebracht und die Reformationsradtour ausgearbeitet. Bereits jetzt ist feststellbar, dass dieses Schwerpunktthema guten Anklang findet und sowohl im Inland als auch aus dem Ausland nachgefragt wird. Die touristischen Akteure wurden in diesem Zusammenhang aufgefordert, die im Jahr 2018 anstehenden Jubiläen jetzt zu melden, damit sie in die touristischen Vertriebswege eingearbeitet werden können.

Informiert wurde, dass der Tourismusverband Franken auch im Jahr 2017 auf den erfolgreichen Marketingmix setzt. Hierbei geht es um die Vertriebswege über Anzeigen, Presse- und Messearbeit und Soziale Medien. Derzeit sind bereits vier Blogger unterwegs, um über die fränkischen Städte zu berichten.

Weiteren Raum nahm auch die Berichterstattung über den German Travel Markt vom 7. bis 9. Mai in Nürnberg ein. Rund 600 internationale Gäste waren in Nürnberg zugegen und ließen sich über die neuesten touristischen Angebote informieren. Aus dem „Lieblichen Taubertal“ waren die Städte Rothenburg ob der Tauber und Bad Mergentheim präsent. Die internationalen Gäste wurden ergänzend auch bei Pressereisen in die Landschaften und Städte sowie bei kulinarischen Erlebnissen informiert.

Im weiteren Verlauf wurde informiert, dass die Vielfalt der touristischen Apps zurückgefahren wird. Es wird nur noch wenige Apps auf Franken-Ebene geben. Die Zukunft spielt sich auf den Websites selbst ab. Das Zauberwort heißt „responsive“, dies bedeutet, die technische Optimierung der Internetseiten für Smartphones und sonstige mobile Empfangsgeräte. Auch das „Liebliche Taubertal“ hat bereits seinen Homepageauftritt entsprechend angepasst.

In Vorbereitung auf die Mitgliederversammlung am 23. Juni in Veitshöchheim wurde der Haushalt 2017 besprochen. Hierbei ist vorgesehen, dass der Hebesatz für die Mitgliedsbeiträge auf 171 Hebesatzpunkte angehoben wird. Der Haushalt für 2017 sieht Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 1,66 Millionen Euro vor. Die Mitgliedsbeiträge mit rund 700.000 Euro und die Landesmittel mit 730.000 Euro bilden dabei die größten Anteile. Der Haushalt wird nun dem Vorstand vorgestellt und in der Mitgliederversammlung zum Beschluss vorgelegt.

Zu guter Letzt informierte Olaf Seifert, dass die touristischen Ereignisse erneut durch das deutsche Wirtschaftswissenschaftliche Institut für Fremdenverkehr aus München untersucht werden. Die Landschaften haben inzwischen ihre Zustimmung gegeben, und so wird mit den Ergebnissen der aktuellen Untersuchung im April/Mai des nächsten Jahres gerechnet. Die Untersuchung soll dann wieder belegen, dass der Tourismus in Franken und auch im „Lieblichen Taubertal“ zum Bruttoinlandsprodukt beiträgt, welche Arbeitsplätze davon partizipieren und welches kommunale Steueraufkommen dadurch erzielt wird.

Informationen zum Verbandsgebiet Franken gibt es beim Tourismusverband Franken e.V., Wilhelminenstraße 6, 90461 Nürnberg, Telefon 0911/94151-0,Telefax 0911/94151-10, E-Mail info@frankentourismus.de, und zum „Lieblichen Taubertal“ beim Tourismusverband „Liebliches Taubertal“, Gartenstraße 1, 97941 Tauberbischofsheim, Telefon: 09341/82-5806 und -5807, Telefax: 09341/82-5700, E-Mail: touristik@liebliches-taubertal.de, Internet: www.liebliches-taubertal.de.




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