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24.02.2017

Studie zur Integration von Flüchtlingen in Ländlichen Räumen

Der Deutsche Landkreistag hat kürzlich die Studie „Integration von Flüchtlingen in ländlichen Räumen – strategische Leitlinien und Best Practices“ veröffentlicht. Darauf weist das Landratsamt Main-Tauber-Kreis hin.

Landrat Reinhard Frank freut sich, dass der Dachverband der deutschen Landkreise diese Studie vorgelegt hat: „Die Landkreise bringen die besten Voraussetzungen für Integration mit. Sie haben die dafür notwendigen Verwaltungsstrukturen und Kompetenzen und zudem zahlreiche wertvolle Organisationen und Einrichtungen als Partner an ihrer Seite. Gleichzeitig sind die Landkreise noch nahe genug an den Menschen vor Ort“.

Frank teilt die Auffassung des Deutschen Landkreistags, dass die Landkreise die Integration strategisch angehen, organisieren und gestalten müssen, um aus jedem zugewanderten Menschen eine Chance für den jeweiligen Landkreis und für Deutschland zu machen. Dabei verweist er unter anderem auf das von ihm initiierte Aktionsbündnis Integration und das durch den Bund geförderte Integrationsnetzwerk Hohenlohe-Main-Tauber (INW). „Aufgrund unserer eigenen Erfahrungen, aber auch aufgrund der Studie des Deutschen Landkreistags sind wir mehr denn je der Überzeugung: Die Landkreise können Integration“, erklärt Landrat Frank.

Die in Kooperation mit dem Beratungsunternehmen Viventure durchgeführte Studie zeigt, wie Integration gelingen kann. Anhand guter Beispiele wird in der Studie verdeutlicht, wie Landkreise diese Aufgabe bewältigen. Damit will der Deutsche Landkreistag einen Beitrag auf dem Weg zu einer gelingenden Integration von Flüchtlingen leisten, erklärt der Präsident des Deutschen Landkreistags, Landrat Reinhard Sager. „Unser Ansatz bestand darin, direkt vor Ort in den Landkreisen genau hinzuschauen, was gut funktioniert und wo es strategische Hebel gibt“, erläuterte Präsident Landrat Sager. „Insofern haben wir gemeinsam mit der von uns beauftragten Agentur insgesamt 150 Einzelinterviews mit Landräten, Integrations- oder Flüchtlingsbeauftragten sowie mit Verantwortlichen von Integrationsprojekten geführt.“

Landrat Reinhard Frank unterstreicht die Bedeutung des Themas: „Die Kreisverwaltung und der Kreistag des Main-Tauber-Kreises haben ein großes Interesse an gelingender Integration, und dies nicht nur, weil wir direkt von steigenden Sozialausgaben und sozialen Folgewirkungen betroffen sind.“ Vielmehr lebten viele Flüchtlinge im Main-Tauber-Kreis und seinen Städten und Gemeinden. Hier finden die Sprachkurse statt, muss für Wohnungen gesorgt und die Heranführung an den Arbeitsmarkt unterstützt werden. Hier ist die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer zu koordinieren, muss der Besuch der Kindertageseinrichtung sowie der Schule gewährleistet werden und müssen soziale, gesundheitliche sowie familiäre Betreuung angeboten werden. „Integration ist seit Langem eine durch und durch kommunale Aufgabe“, bekräftigt Frank. Der Prozess der Integration sei aber auch ein langer Weg: „Die Integration fordert auch von den Flüchtlingen selbst erhebliche Anstrengungen, Eigeninitiative, Motivation sowie die vorbehaltlose Anerkennung unseres Grundgesetzes und seiner Werte.“

INFO

Ein Link zur PDF-Version der Studie kann unter www.main-tauber-kreis.de/informationen-und-links abgerufen werden.

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